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Freitag, 18 Oktober 2019 14:30

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Ziemlich coole Veranstaltung. Gestern war ich auf einem Barcamp zum Thema Arbeit 4.0 – eigentlich nichts Besonderes in diesen Wochen. Hat es doch viele Meetups, Barcamps und andere Veranstaltungen zu diesem Thema und auch zu New Work.

Das Besondere gestern war der Veranstalter, genauer die Veranstalter: VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V.) sowie die Gewerkschaft IG Metall; Arbeitgeberverband und die entsprechende Gewerkschaft als Gastgeber zu wichtigen Fragenstellungen der Gestaltung der Arbeit von Morgen.

Als leidenschaftlicher Veranstalter von Barcamps und auch als Mediator finde ich das natürlich sensationell. Dass ein Openspace eine wunderbare Veranstaltungsform ist, um wechselseitig unterschiedliche Interessen zu entdecken und auch auszutauschen, das hat das gestrige „Barcamp Arbeit 4.0“ eindrucksvoll gezeigt. Kreative und entspannte Diskussionen und Dialoge zwischen Betriebsräten und Arbeitgebervertretern, losgelöst vom klassischen Rollenbild des „mein und dein Standpunktes“.

Exakt das wird es auch brauchen, wenn es um die erfolgreiche Gestaltung der digitalen Transformation geht. Wenn eine gelungene Positionierung in der VUCA-Welt ansteht. Wenn es darum geht, die Auswirkungen von Demografie und geopolitischer Instabilität zu bewältigen.

Unternehmer werden gut beraten sein, ihren Führungskräften und Mitarbeitern die Rolle der Gestalter der digitalen Transformation zu überlassen. Die Herausforderungen sind umfangreich und komplex, das lässt sich nur mit der kollektiven Intelligenz eines Unternehmens bewältigen.

„Betriebliche Bündnisse für Arbeit 2.0“ – nicht wie zuvor als Vereinbarung, um etwa in akuten Krisen Arbeitsplätze zu sichern. Sondern eine Renaissance des Bündnisses als gemeinsame Haltung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die Zukunft eines Unternehmens, einer Branche oder des Wirtschaftsstandorts aktiv und gemeinsam zu gestalten.

Ich denke gerade darüber nach wie es wäre, in einem Unternehmen ein Barcamp einer anderen Art zu veranstalten. Teilnehmer? Führungskräfte und Betriebsräte im Dialog zu wichtigen Fragen der Zukunftssicherung des Unternehmens. Am Ende müssen es eh alle gemeinsam tragen. Warum dann nicht gleich gemeinsam daran arbeiten – im Dialog, kreativ und entspannt. Wie gestern.

Schönes Wochenende und herzliche Grüße

Frank Weber

(weber.advisory)

Mittwoch, 16 Oktober 2019 13:35

rexx Recruiting Award 2019: Winner

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rexx Recruiting Award 2019: Winner
von rexx systems

Auf Europas größter Personalmesse „Zukunft Personal Europe 2019“ wurde erneut der rexx Recruiting Award 2019 verliehen. 

Die Gewinner verströmen Wiener Kaffeehauscharme, bieten Kreuzfahrten im Raketentempo und umfassende Finanzdienstleistungen.

Zum zweiten Mal wurden innovative Recruiter und Personalmarketer mit dem rexx Recruiting Award 2019 ausgezeichnet, die mit besonders praxisorientierten und agilen Lösungen die hochkarätig besetzte Jury überzeugen konnten.

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Mittwoch, 16 Oktober 2019 12:54

Endspurt für die HR Meetups in 2019

geschrieben von

Endspurt für die HR Meetups in 2019
29.10. in Düsseldorf, 5.11. in München, 19.11. in Frankfurt ...

Als Mindset verstanden bietet der Megatrend Digitalisierung unglaubliche Möglichkeiten für die Personalwelt
 
Oftmals fehlen gerade in KMU personelle Ressourcen, um das ganze Potential der Trends auszuschöpfen. Deutschland steht an dieser Stelle weiterhin im Reformstau und verliert den Anschluss. Unsere Meetups #7 zeigen, dass dies keine Lösung ist und wie Personalabteilungen aufholen können...
 
Hier geht’s zum Event bei Xing
Direkt kostenlos und verbindlich anmelden


Weitere Termine:

Düsseldorf, 29.10.2019 | München, 05.11.2019 |Frankfurt, 19.11.2019 |Hamburg, 26.11.2019Berlin, 05.12.2019

Mittwoch, 16 Oktober 2019 12:48

Post-Offer-Management verbessern

geschrieben von

Post-Offer-Management verbessern
von Marcus K. Reif

Recruiter machen den ganzen Tag über eine wahnsinnig gute und engagierte Arbeit. Sie eilen durch ihren Tag vom Screening eingehender Bewerbungen über Verträge schreiben, jagen Kandidaten am Telefon, schreiben E-Mails hin und her, reden mit den Fachbereichen, drücken Verträge in Posteingänge und Drucker, versuchen ihren Tisch leer(er) zu bekommen. Manchmal passiert dabei etwas, was man nicht sehen kann. Recruiter chasen …

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Mit diesem simplen Trick erreichen Sie potenzielle Kandidaten
von personalmarketing2null

Immer wieder predige ich, dass man alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen muss, um potenzielle Kandidaten anzusprechen. Dass es darum geht, Impulse zu setzen, um potenzielle Mitarbeiter auf sich aufmerksam zu machen. Klar, am prominent platzierten Karriere-Button geht kein Weg vorbei.... Aber just beim Einrichten meiner neuen E-Mail-Adresse stolperte ich über ein wunderbares Beispiel, von dem sich viele Unternehmen dieser Republik inspirieren lassen sollten!  Mehr von diesem Beitrag lesen

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Mittwoch, 16 Oktober 2019 12:36

Revolutionäres 2-Tages Kompetenz-Seminar

geschrieben von

Revolutionäres 2-Tages Kompetenz-Seminar
New Work

Aus dem Sortiment an Bildungsangeboten haben wir heute etwas ganz Besonderes für Sie – einen echten Knüller! Schauen Sie hier: New Work – New Mindset – New Concepts: Normalpreis 1.142 € - hier und heute für Sie zum Sonder-Einführungspreis: Nur 497€ (Wochenendseminare SA+So). Inklusive: 

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Bonn – Moderatoren, Konfliktberater und Coachs erweitern ihre Handlungsoptionen für die Bewältigung von Konflikten in Organisationen mit Anleihen aus der lösungsfokussierten Beratung, der hypnosystemischen Beratung und der Aufstellungsarbeit. Die von Peter Röhrig und Martina Scheinecker herausgegebene Praxissammlung „Lösungsfokussiertes Konflikt-Management in Organisationen“ ist soeben im Bonner Weiterbildungsverlag managerSeminare erschienen.

Konfliktmoderation braucht gestandene Beraterpersönlichkeiten mit einem breiten Fundus an Analyse- und Interventionskenntnissen, insbesondere für die Bearbeitung von Konflikten in Organisationen. Gelungenes Konfliktmanagement ermutigt, Probleme frühzeitig anzusprechen, beginnende Eskalationen zu entschleunigen und in konstruktive Auseinandersetzung umzuwandeln. Der Konfliktforscher und Mediator Friedrich Glasl empfiehlt die im Buch enthaltenen Methoden als einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Mediation, weil sie den Fokus weg von den Problemzusammenhängen auf Lösungsmöglichkeiten richtet – und dadurch die Handlungsoptionen erweitert. Sie wurden auf Basis der Ansätze von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg entwickelt. Im vorliegenden Band werden insgesamt 29 solcher Tools für die betriebliche Praxis Schritt für Schritt beschrieben und mit jeweils einem Fallbeispiel vertieft. Weitere Hilfestellungen bieten die persönlichen Erfahrungen und Kommentare der Autorinnen und Autoren.

Einige Beispiele: Die Beteiligten eines Konfliktes erarbeiten gemeinsam „Eine listige Sache“ und beschreiben dort in 50 Details, wie ihre Beziehung in naher Zukunft aussehen soll. Das Dranbleiben mit Fokus auf gemeinsamer Zukunft ermöglicht nachhaltige Fortschritte. – Julia Andersch und Oliver Martin zeigen in „Probleme dekonstruieren und Lösungen entdecken“, wie mit einem Team, das unter verschiedenen Konflikten und Spannungen leidet, über das Bearbeiten eines Problems mehr gegenseitiges Verständnis und konkrete Ideen entstehen. – In Organisationen, in denen es über Jahre hinweg zu Konflikten kam, hilft das Tool von Ursula Dehler mit einer Timeline-Variante, alte Verletzungen und schwierige Ereignisse lösungsfokussiert zu bearbeiten, damit die Beteiligten die „Schatten der Vergangenheit verabschieden“. – „Wenn nicht jetzt, wann dann?“: Team-Klärungen am Küchentisch sind ein Moderationstool, das in Team-Workshops eingesetzt werden kann. Gerade wenn es um einheitliche Arbeitsabläufe und Spielregeln geht, hilft es dem Team, Meinungsverschiedenheiten zur Sprache zu bringen und verantwortungsvoll zu klären.

Lesern des Buches stehen eine Reihe von ausgewählten Arbeitshilfen wie Checklisten und Arbeitsblätter zu den im Buch vorgestellten Methoden zum Download zur Verfügung.

 

Nähere Informationen zu diesem Buch: https://www.managerseminare.de/tb/tb-12035
Hochauflösende Buchcover-Datei: https://www.managerseminare.de/presse/tb-12035.jpg
Download der Presseinformation: https://www.managerseminare.de/presse/pi-12035

Peter Röhrig, Martina Scheinecker (Hrsg.). Lösungsfokussiertes Konflikt-Management in Organisationen. Methoden und Praxisbeispiele für Konfliktlösung zwischen Einzelnen, in Teams und Organisationseinheiten. managerSeminare, Bonn 2019, kt., 352 S., ISBN 978-3-95891-067-6, 49,90 Euro

Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag. Zu den Sparten des Verlages gehören zwei Buchprogramme: Ersteres das auf Trainer, Berater und Coachs ausgelegte Buchprogramm der „Edition Training aktuell“ und zweitens die „Edition Leadership kompakt“ mit komprimiertem Praxiswissen für Führungskräfte. Dazu die Fachzeitschriften „Training aktuell“ mit handlungsrelevantem Wissen für professionell agierende Weiterbildner und das derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin „managerSeminare“. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH Betreiber der Datenbank www.seminarmarkt.de und Veranstalter des Branchenkongresses „Petersberger Trainertage“, der einmal jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg stattfindet.

 

 

managerSeminare Verlags GmbH
Pressestelle / Michael Busch
Endenicher Straße 41
D-53115 Bonn
Tel.: +49 (0)228 / 9 77 91-0
Fax: +49 (0)228 / 61 61 64
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

https://www.managerseminare.de - Das Weiterbildungsportal
https://www.seminarmarkt.de - Der Weiterbildungsmarktplatz

Auf einem Digitalisierungssymposium wurde ich vor einigen Tagen von einer Teilnehmerin gefragt, wie ich die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Kommunikation einschätzen würde. Klar sprach ich über die Vorteile von Slack, Trello usw…

Doch eines geht mir immer wieder durch den Kopf. Vor langer Zeit habe ich von einem Kommunikationstrainer die Formel GoRiMa gelernt. Nach dieser sollte erfolgreiche zwischenmenschliche Kommunikation in der folgenden Reihenfolge ablaufen: Wenn du ein Anliegen hast, so gehe zu deinem Gesprächspartner (=Go) und bespreche die Dinge mit ihm.  Von Angesicht zu Angesicht kannst du auch die feinen Zeichen der nonverbalen Kommunikation erkennen und Rückfragen stellen. Missverständnisse lassen sich schnell erkennen und ausräumen.

Ist dein Ansprechpartner zu weit entfernt und drängt das Thema, dann telefoniere mit ihm (Ring=Ri). Im Gegensatz zum direkten Dialog haben wir hier schon einen deutlichen Qualitätsverlust an zwischenmenschlicher Kommunikation. Die Kommunikation beschränkt sich auf einen Sinn, das Hören. Wichtige Signale, die wir mit den anderen Sinnen aufnehmen würden, bleiben außen vor. Die Chance von Missverständnissen erhöht sich gravierend. Zuletzt, wenn auch ein Telefonat nicht möglich scheint, sollten wir zur Mail greifen (=Ma). Hier ist der Sinnfilter maximal und die Gefahr von Fehlinterpretationen sowie Missverständnissen inhärent.

Was erleben wir aber im beruflichen und privaten Alltag? Exakt das Gegenteil: MaRiGo ist der Regelfall. Wobei an die Stelle der Mail immer häufiger die Nachricht per WhatsApp & Co tritt und man hier unter beinahe vollkommener Ausschaltung aller Sinnesorgane in einen vermeintlichen Dialog tritt, bei dem selbst scheinbar Gefühle ausdrückende Emoticons fleißig missinterpretiert werden.

Und somit sind wir bei Donald Trump aber auch vielen anderen Politikern. Schnell mal einen Tweet raushauen… Maximale Irritation und Empörung sind oftmals die Folge. Das ist keine Kommunikation. Das ist Provokation. Insofern ist Twitter eher ein Provokations- denn ein Kommunikationsmedium.

In einer so instabilen Welt sollte aber bei den Großgewaltigen der Politik der echte Dialog im Vordergrund stehen – der ziel- und lösungsorientierte Austausch von Meinungen und Gedanken. Hier wünsche ich mir das Go-, allenfalls das GoRi-Prinzip.

Das alles hatte ich nicht im Kopf, als ich schnell auf die Frage der Dame einging… Ich hätte sagen sollen: Nutzen sie die Vorteile der Kollaborationsmedien für die Information ihrer Stakeholder. Wenn es aber um echte Kommunikation wichtiger Themen geht, so gehen sie in den direkten zwischenmenschlichen Dialog – Go!

Schönes Wochenende wünscht der Streitforscher

Frank Weber

weber.advisory

Donnerstag, 03 Oktober 2019 15:42

Tattoos am Arbeitsplatz - Tabu oder toleriert?

geschrieben von

Tattoos sind heutzutage so beliebt wie nie zuvor. Und zwar nicht nur gesellschaftlich, denn auch im beruflichen Umfeld ist die Körperkunst immer häufiger zu sehen. Doch was halten deutsche Arbeitnehmer von diesem Trend, und dürfen Arbeitgeber sichtbare Tattoos heutzutage noch verbieten? Zu diesem Anlass hat der Büroartikellieferant Viking eine repräsentative Studie unter 1000 Arbeitnehmern durchgeführt. Unterstützung kam dabei von Dirk-Boris Rödel, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Tattoo e.V. , und dem Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck. 

Die repräsentative Umfrage zeigt, dass...   

  • es mehr berufstätige Frauen (47%) mit Tattoos gibt als Männer (39%).   
  • die am meisten tätowierte Altersgruppe die 25- bis 34-Jährigen (59%) sind. 
  • 9 von 50 Arbeitnehmern über 55 tätowiert sind. 
  • 60% der Arbeitnehmer im mittleren Management tragen Tattoos.  
  • Im Vergleich dazu sind nur 33% der Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung tätowiert. 

Die Ergebnisse der Studie zeigen auch, dass die beliebteste Körperstelle für Tattoos die Arme sind (52%), jedoch haben viele Arbeitnehmer Tattoos an Stellen, die nicht so einfach zu verbergen sind: 

  • Knapp jeder Fünfte ist am Handgelenk oder auch an Fingern tätowiert. 
  • 15% sind im Bereich vom Nacken und Ohren tätowiert.  

Darüber hinaus beleuchtet die Studie auch die persönlichen Erfahrungen der Deutschen. Die ernüchternden Resultate zeigten, dass jeder Zehnte glaubt, dass die eigenen Tattoos einen negativen Einfluss darauf haben, wie man beruflich wahrgenommen wirdArbeitnehmer mit folgenden Motiven haben die meisten negativen Erfahrungen gesammelt:  

  • Politische Symbole (75%)  
  • Pop-Kultur (65%)   
  • Militärische Symbole (61%) 

Der Wunsch, sich durch Körperkunst individuell auszudrücken, ist groß und die Beliebtheit der Tattoos steigt stetig an. Aus der Umfrage geht auch hervor, dass sich nicht alle Arbeitnehmer im Klaren darüber sind, wie der Arbeitgeber zu sichtbaren Tattoos steht: 

  • Knapp jeder Fünfte sagt aus, dass die eigene Firma keine klaren Richtlinien zur Körperkunst am Arbeitsplatz verfügt. 
  • 20% geben an, dass nur einige sichtbare Tattoos erlaubt sind.  
  • Jeder 10. Arbeitgeber erlaubt gar keine sichtbaren Tattoos.   

Sichtbare Körperkunst wird in einigen Bereichen ganz abgelehnt, jedoch befinden sich sichtbare Tattoos bei vielen Jobs in einer Grauzone, in der es sehr auf die Platzierung und das Motiv ankommt – und natürlich auf den Chef, die Kunden und die Klienten. Studienteilnehmer berichten auch von den Konsequenzen in ihrer Karriere

  • 1 von 50 hat den Job aufgrund der Tattoos verloren.  
  • 1 von 5 hat sich der Karriere zuliebe gegen Tattoos entschieden.  
  • 28% unter 34 Jahren werden sich aus Sorge um ihre Karrieren wahrscheinlich nicht tätowieren lassen
  • Jeder 10. Mann hat eine Beschwerde wegen seiner Tattoos am Arbeitsplatz erhalten – das sind doppelt so viele Beschwerden wie bei Frauen. 

Doch wie sieht die rechtliche Lage für Arbeitnehmer mit Tattoos aus? Dazu gibt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, genaue Auskunft:

„Sichtbare Tattoos haben in der Vergangenheit gerade bei jungen Menschen stark zugenommen. Automatisch steigt dadurch auch die gesellschaftliche Akzeptanz. Dem muss die Rechtsprechung zwangsläufig Rechnung tragen. Vor diesem Hintergrund sind Tätowierungen möglich, die früher zu einem gerichtlich abgesegneten Einstellungshindernis oder gar einer Kündigung geführt haben. […] Die Rechtsprechung ist einem stetigen Wandel unterworfen.“

Dennoch können Arbeitgeber auch Gründe nennen, damit Arbeitnehmer ihre Tätowierungen verstecken müssen: 

„Hierfür kann der Arbeitgeber ganz verschiedene Gründe nennen. Es müssen aber berechtigte Interessen sein. […] Es gibt durchaus Fälle, wo der Arbeitgeber handfeste Interessen gegen Tattoos seiner Mitarbeiter ins Feld führen kann. Ein Kindererzieher, vor dem sich die Kinder wegen seiner Gesichtstätowierung fürchten, ist genauso ein Problemfall wie ein kirchlicher Mitarbeiter mit dem Satanszeichen am Hals. Diese Arbeitnehmer sind auf Grund ihres äußeren Erscheinungsbildes nicht in der Lage ihre vertragliche Arbeitsleistung ordnungsgemäß zu erbringen.“

Ein Blick auf die Zukunft zeigt jedoch, dass deutsche Arbeitnehmer optimistisch sind, denn knapp ein Drittel der Befragten glauben, dass sich die Wahrnehmung von Tattoos am Arbeitsplatz in Zukunft verbessern wird.   

Ganz sicher werden Tattoos auch weiterhin, wie schon in den letzten Jahrzehnten, weiter an Akzeptanz gewinnen. Allein schon dadurch, dass immer mehr Menschen Tätowierungen tragen und somit auch immer mehr Kunden einerseits, aber auch Arbeitgeber andererseits Tattoos tragen werden.“  - Dirk-Boris Rödel, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Tattoo e.V. 

Ein vollständiger Beitrag zur Studie kann hier eingesehen werden:  

https://blog.viking.de/tattoos-am-arbeitsplatz/ 

 

Aon Assessment (ehemals cut-e), internationaler Experte für Personalauswahl und -entwicklung im Online-Assessment, hat eine Umfrage für Unternehmen gestartet. Sie ermittelt, wie ein Unternehmen mit der digitalen Transformation umgeht und wie der Status quo bei der Digital Readiness ist.

Wo steht das eigene Unternehmen in der digitalen Transformation? Eine wichtige Frage. Denn nur Unternehmen mit Digitalkompetenzen werden in der Lage sein, auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu bestehen.

Die Umfrage zur Digital Readiness von Aon Assessment gibt darüber Auskunft. Sie dauert etwa zehn Minuten. Die Teilnehmer erhalten im Anschluss einen Report mit ihren Digital Readiness Ergebnissen: Sie erfahren, wie bereit ihr Unternehmen für die Digitalisierung ist und welche sinnvollen Schritte als nächste eingeleitet werden können. Alle Teilnehmer können außerdem einen globalen Benchmark-Bericht über alle Ergebnisse kostenfrei anfordern. Aon Assessment spendet zudem für jede abgeschlossene Befragung 5 Euro an das Projekt „Schulen für Afrika“ von UNICEF. Die Spendenorganisation unterstützt Schulen in Afrika, um jedem Kind Zugang zu Bildung zu ermöglichen.

Die sich ständig verändernde digitale Arbeitswelt fordert neue Kompetenzen von Unternehmen und ihren Mitarbeitern und verändert die Anforderungen. Gerade Arbeitgeber mit ausgeprägten Hierarchien und Bürokratie werden ins Schleudern kommen, da sie nicht agil genug sind, schnell auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren, Entscheidungen zu treffen und Probleme zu lösen. Eine solche Unternehmenskultur behindert zudem die so wichtige Innovation.

Um zu bestehen, benötigen Unternehmen offene Strukturen, eine lebendige Kultur und flexible Mitarbeiter. Von diesen werden zunehmend Lernfähigkeit, Agilität und Neugier erwartet. Kognitive Technologien und künstliche Intelligenz übernehmen Routinetätigkeiten und manuelle Aufgaben – Arbeitnehmer werden mit diesen Technologien künftig zusammenarbeiten.

Das Kompetenzmodell Digital Readiness von Aon’s Assessment Solutions kann als strategischer Erfolgsfaktor dafür sorgen, Unternehmen digital einsatzbereit zu machen. Zum einen können so die eigenen Mitarbeiter bewertet und entwickelt werden. Zum anderen kann der Recruiting-Prozess angepasst werden, um mehr Mitarbeiter mit digitalen Kompetenzen auszuwählen.

Hier geht es zur Umfrage: https://www.surveygizmo.eu/s3/90101725/6cc4af0ac32b

Weitere Informationen über Aon’s Assessment Solutions gibt es auf https://assessment.aon.com/de-de  

Kontakt: Aon Assessment GmbH, Andreas Lohff, Großer Burstah 18-32, 20457 Hamburg

Tel: +49 (0) 40 – 3250 3890, https://assessment.aon.com/de-de, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Über Assessment Solutions

Aon’s Assessment Solutions umfasst die Marken Aon Assessment (eh. cut-e) und CoCubes und ist Teil der globalen Human Capital Group von Aon, welche Kunden dabei unterstützt, ein nachhaltiges Unternehmenswachstum mithilfe von Performancemanagement zu erreichen.

Aon‘s Assessment Solutions entwickelt und implementiert webbasierte Tests und Fragebögen für die Personalauswahl und -entwicklung und führt jährlich 30 Millionen Online Assessments in 90 Ländern und 40 Sprachen durch. Mit seinen innovativen, intelligenten und validen psychometrischen Verfahren unterstützt Aon Assessment Unternehmen dabei, genau die Talente mit den Fähigkeiten und der kulturellen Passung zu identifizieren, die zum Unternehmenserfolg beitragen.

Führende Unternehmen wie Allianz, Siemens, Daimler, Lufthansa und die Deutsche Telekom zählen zu den Auftraggebern von Aon’s Assessment Solutions.

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