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Montag, 26 August 2019 07:35

Der Personaler als Kulturarbeiter (von Christin Kuhnert, HR-Managerin, OPTIMAL SYSTEMS GmbH)

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Die Zeiten, in denen Personaler rein administrativ tätig waren, sind längst vorbei. Neben den Standardaufgaben wie Kandidatenauswahl, Neueinstellungen, Entgeltabrechnung und Personalstatistik kommt dem HR-Bereich eine immer größere unternehmenskulturelle Rolle zu.

Agile Personalarbeit ist dabei ein Stichwort, das seit einigen Jahren den Wandlungsprozess der klassischen Personalarbeit hin zu „HR 4.0“ bestimmt. Flexibel, schnell und digital soll sie sein – die schöne neue Personalwesen-Welt. Starre Strukturen werden hier aufgebrochen, vorhandene Kompetenzen in der Belegschaft identifiziert und weiterentwickelt. Human Resources im 21. Jahrhundert sind motivierend und unterstützend statt rein verwaltend und kontrollierend.


Das Anhängsel „4.0“ lässt nicht nur zufällig die softwaretypische Versions-Nomenklatur widerhallen. Modernes Mitarbeitermanagement ist untrennbar mit Digitalisierung verbunden. Das fängt bereits beim Recruiting an. Online-Stellenbörsen sind bei der Bewerbersuche längst ein alter Hut, von elektronischen Bewerbungsworkflows ganz zu schweigen. Plattformen wie Xing und LinkedIn sind Standard. Momentan rücken die sozialen Medien bei HR-Verantwortlichen immer mehr in den Fokus der Mitarbeiterakquisition.

Spezialisierte Software hält den Rücken frei für die wirklich wichtigen Dinge

Papierbasierte Personalakten, überfüllte Aktenräume oder langwierige analoge Abstimmungsprozesse wirken wie Sand in den gutgeschmierten Mühlen der agilen digitalen Personalarbeit. Spezialisierte ECMLösungen wie die enaio® Personalakte von OPTIMAL SYSTEMS ermöglichen ein reibungsloses, sicheres und zeitsparendes Handling aller mitarbeiterrelevanten Daten. Die Historie, der aktuelle Status und potenzielle Entwicklungsmöglichkeiten eines Mitarbeiters sind stets nur wenige Klicks entfernt. Und genau hier wird es interessant! Die HR-Arbeit wird mit solchen Tools nicht nur strukturierter, fehler- und stressfreier. Durch die einfache und schnelle Bedienung der Software-Lösung werden mehr Ressourcen frei, um die wirklich wichtigen HR-Aufgaben in den Mittelpunkt zu stellen – für den Aufbau einer positiven Unternehmenskultur.

Betreuen, binden und fördern
Wer heute nach einem langfristigen Job sucht, dem geht es meist nicht nur um ein üppiges Gehalt und möglichst viele Urlaubstage. In Bewerbungsgesprächen kommt immer öfter die Frage nach der Unternehmensphilosophie, einem eindeutigen Leitbild, das mit den eigenen Werten vereinbar ist. Ein zukunftsorientiertes HR-Team arbeitet aktiv an den Unternehmenswerten mit. Und sorgt dafür, dass sich die Beschäftigten in diesen wiederfinden. Das lässt sich nur erreichen, wenn HR die Mitarbeiter „nah am Menschen“ betreuen, nicht bloß verwalten. Die Zeitersparnis durch eine digitale Management-Lösung schafft den dringend benötigten Spielraum, die Beschäftigten nicht nur als Ressource oder Kapital zu verstehen und zu lenken, sondern sie vor allem zu fördern und zu begeistern. Konzepte wie „Lebenslanges Lernen“, zielgerichtete Talentförderung, der interne Wissensaustausch und die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung des Arbeitsumfeldes sind nur einige Ansatzpunkte. Das sorgt für transparente Prozesse und zufriedene Angestellte, die sich mit dem Unternehmen identifizieren können und diesem lange treu bleiben. Und das macht den Job des Personalers zu einem abwechslungsreichen und zukunftsfähigen Arbeitsfeld.

 

Ein Artikel von Christin Kuhnert, Human Resources Managerin OPTIMAL SYSTEMS GmbH

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