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Samstag, 17 November 2018 10:49

Komplex ist einfach! Soziale Dynamiken in Teams verstehen.

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Komplex ist einfach! Soziale Dynamiken in Teams verstehen Komplex ist einfach! Soziale Dynamiken in Teams verstehen

Buzzwords wie „Disruption“, „Agilität“ usw. sind in der VUCA-Welt in aller Munde. Unternehmen fürchten überrollt, Mitarbeiter überfordert zu werden. Oft entstehen daraus wilde Blüten des HR-Aktionismus.

Der Betriebswirt Savo Klingen und der Psychologe Ulrich Stadelmaier von permitto stellen sich aktiv gegen Panikmache und „Komplexisierung“. Sie plädieren dafür, sich auf das Wesentliche der Performance-Steigerung zu besinnen: Soziale Dynamik in Teams auf konstruktive, eigenverantwortliche Füße zu stellen!

Die Qualität des sozialen Miteinanders beeinflusst maßgeblich die Performance der Führungskräfte und Mitarbeiter, und damit auch maßgeblich den Unternehmenserfolg. So werden z. B. Leistungs- und Unterstützungsprozesse nur zielführend gestaltet und aufeinander abgestimmt, wenn die Beziehungen der Beteiligten als konstruktiv beschrieben werden können. Somit können auch visionsgeleitete Strategien und neue Strukturen nur auf der Basis einer konstruktiven Unternehmenskultur umgesetzt werden.

Wenn die (Führungs-) Kultur zur Performance-Steigerung genutzt werden soll, so bedarf es zu Beginn eines derartigen Entwicklungsprozesses einer Analyse, die die soziale Dynamik der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft eines Unternehmens transparent widerspiegelt und messbar macht.

Dabei muss die Analyse gleichzeitig die ungenutzten Potentiale und Wege aufzeigen, die zu mehr Performance im Unternehmen führen können. Nicht zuletzt haben die Erkenntnisse Auswirkungen auf die HR-Arbeit, so dass Entwicklungsprogramme für Führungskräfte und Mitarbeiter maßgeschneidert und effizient angepasst werden können.

Somit werden alle Faktoren, die zum Unternehmenserfolg beitragen, von der Gestaltung der Beziehungen maßgeblich beeinflusst, die in Zeiten von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit extrem dynamisch verlaufen.

Erkennt man die sozialen Interaktionen nicht in ihrer ganzen Tiefe, so können sich daraus rasch destruktive Entwicklungen ergeben, die der Performance abträglich sind. So entwickeln sich Unternehmenskulturen, die eine nachhaltige erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens verhindern können.

Werden die sozialen Interaktionen wiederum in ihrer ganzen Tiefe gesehen und erkannt, kann agil, konstruktiv und zielgerichtet gehandelt werden: Mit dem Ziel, die Unternehmenskultur (Menschen, Teams und Organisation) immer weiter zu entwickeln und nachhaltig die Motivation, Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft aller Mitarbeiter/innen sicht- und messbar zu verbessern. 

Für die Analyse der sozialen Dynamik gibt es in der Organizational Research zahlreiche Ansätze, auf deren Basis Change Prozesse geplant und gesteuert werden. Dabei gilt nach wie vor die alte Regel: „Bullshit in / Bullshit out“. Die Qualität der Analyse der sozialen Dynamik hat damit für die Entwicklung der Performance eine zukunftsweisende Bedeutung.

Es sind zwei grundsätzlich verschiedene Familien von Ansätzen erkennbar: Auf der einen Seite findet man qualitative Ansätze, die versuchen die inhaltliche Tiefe des Erlebens von Individuen und Gruppen ausführlich zu beschreiben und daraus modellhafte Schlussfolgerungen für das Performance-Management zu ziehen. Diese Ansätze erzeugen oft eine Fülle von unstrukturierten Informationen, auf deren Basis nachhaltige Entwicklungsprozesse nicht geplant werden können. Es besteht die Gefahr von Fehlinterpretationen und damit auch von Fehlplanungen.

Den qualitativen Ansätzen stehen die quantitativen Ansätze gegenüber. Sie bilden soziale Dynamiken mit vorgegebenen Modellen ab und versuchen diese zu quantifizieren, um effizienter steuernd eingreifen zu können. Verloren geht dabei ein großer Teil der subjektiven und kollektiven Innen- und Außen-wahrnehmung, welche jedoch einen massiven Einfluss auf die tatsächliche Performance haben.

Der Ansatz congrid® verknüpft die Vorteile beider Strömungen und vereint auf einzigartige Weise inhaltliche Tiefe mit quantitativer Steuerbarkeit. Der Ansatz basiert auf der Repertory Grid Technik, die auf der Personal Construct Psychology von Georg A. Kelly (1955) aufbaut.  Mithilfe dieser systemisch-konstruktivistischen Vorgehensweise werden die wahren individuellen und kollektiven Beweggründe sozialer Interaktionen identifiziert und damit die Basis geschaffen, eine konstruktive, Performance steigernde Dynamik zu entfalten, zu steuern und nachzuhalten.

Mit der congrid®Teamanalyse haben wir eine schlanke Anwendung des Ansatzes für die agile Teamentwicklung aus der Taufe gehoben – und wir berichten Ihnen von unseren Erfahrungen damit!

Der Vortrag im Rahmen der Meetups #3  "Technologien ,Tools & Spielereien in HR" der Human Resources Lounge in Düsseldorf (27.11. bei der Rheinischen Post) und Frankfurt (17.12. bei der FAZ) zeigt, wie Teams ihre Reflexionsreife erhöhen, gute Ideen weiter voranbringen und diese schließlich mit Engagement noch besser umsetzen können. Schließlich versteht Permitto als systemische Organisationsberatung, was Menschen und Systeme bewegt.

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